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Groß war er nicht gerade. So konnte es schonmal zu einem Parkplatz-Problem werden, wenn 25 Fahrräder vor dem kleinen Laden abgestellt wurden. Im Winter kalt, dafür im Sommer erdrückend heiß: dennoch wurden in diesem Raum insgesamt etwa 20.000 Stunden gebetet. Morgens, nachts, abends und an Nachmittagen.
Dieses Foto entstand diese Woche um etwa 5:00 Uhr morgens (!) in einem schon halb kahlen Gebetsraum.
Ein historischer Moment: die erste Lampe wird abmontiert. Der Umzug der Dekoration soll vor dem 23.5. erfolgen, damit im neuen Zentrum püntklich um 12:00 Uhr die Gebetskette beginnen kann, die dann für die nächsten Jahre nicht mehr unterbrochen wird.
Jetzt wird es ganz ernst: das Kreuz und die Dekoration werden abgehängt, während parallel zu dieser Arbeit gebetet wird. In den letzten Tagen werden wir also gegen eine leere Wand beten (hat vielleicht auch was Symbolisches), bis wir im 23.5. in einem Autokorso das Gebet aus dem alten in den neuen Gebetsraum tragen werden. Für die nächsten 20 - ach was - 200.000 Stunden!
Die letzten Lichter erlöschen. Während Augsburg sich schlafen legt, stehen sie auf und beten. Nacht für Nacht. Was treibt diese ungewöhnliche junge Truppe an? Unter der Leitung von Raphael Schadt findet dieses Jahr erstmals eine dreimonatige Schule statt, in der man jede Nacht am Gebet unserer Nachtschicht teilnimmt. Der Name:
Vier Tage, mitten im Sommer, "Gebetshausluft" und E1-Feeling schnuppern?! Dazu richtig Gute Gemeinschaft sowie Intensive und Radikale Lehre über den Lebenstil der Bergpredigt. Und dabei vielleicht mehr über deinen Lebenstraum erfahren?! Lust bekommen?! 
